Was hat das innere Kind in der erwachsenen Frau mit ihrem eigenen Kind, den Schulthemen, die sie täglich begleiten und überhaupt mit ihrer Art zu denken zu tun?

Wer an den Themen und Problemen rund um das Thema Schule und Lernen weiterkommen will, begreift früher oder später, dass es nicht (nur)um die Themen des Kindes, sondern auch sehr stark um die Themen der Eltern geht.  Diese Prägungen aus der Kindheit und dem Elternhaus begleiten uns schon viele Jahre und beeinflussen eben auch die Beziehungen zu den eigenen Kindern.

Eine große Rolle bei diesem Themenkomplex spielt das innere Kind. Es ist ein Begriff, mit dem die Psychologie die Teile unserer Persönlichkeit umschreibt, die in unserer Kindheit geprägt wurden. Unser Gefühlsleben hat hier seinen Sitz. Angst, Schmerz, Liebe, Trauer, Wut, Freude, Glück und Liebe.  Das innere Kind vereint positive und negative Gefühle in sich, Stefanie Stahl spricht in ihrem bekannten Buch daher von Schatten- und vom Sonnenkind.

Sonnenkind und Schattenkind

Diese Muster und Prägungen aus unserer Kindheit verankern sich tief im Unterbewusstsein und beeinflussen uns als Erwachsene immer noch. Egal ob Erwachsene sich weniger oder gut an ihre Kindheit erinnern. Wichtig ist es zu verstehen, dass es keine ausschließlich gute oder schlechte Kindheit geben kann. Wir erleben immer eine Mischung aus beidem und das Erlebte ist selbstverständlich subjektiv.

Im Sonnenkind finden wir dabei positive Prägungen, gute Gefühle und Erlebnisse, die uns einen hohen Selbstwert vermitteln. Im Schattenkind dagegen, sind die negativen Prägungen und Glaubenssätze, hinderliche Gefühle und schwierige Erlebnisse zuhause.

Die negativen Prägungen machen uns als Erwachsene dann Schwierigkeiten und spielen auch in der Beziehung zu den eigenen Kindern eine große Rolle. Sie spiegeln den Eltern Themen aus deren Kindheit.  Finden wir das Programm, das hinter einem Problem zwischen Eltern und Kindern läuft, kann dieses aufgelöst und bearbeitet werden.

Dabei lernen Erwachsene zunächst ihr inneres Kind kennen und erforschen ihre Prägungen. Das hilft ihnen nicht nur bei der Beziehung zu ihren Kindern, sondern bei allen Beziehungen und Themen, die uns im Alltag immer wieder begegnen, immer wieder nerven, an denen wir immer wieder festhängen.

Sie entdecken ihre Glaubenssätze, finden sozusagen das Programm, nach dem ihr Unterbewusstsein läuft. Denn das Kind in uns allen will uns schützen und sorgt daher dafür, dass wir Verletzungen und Kränkungen aus der Kindheit nach Möglichkeit nicht noch einmal erleben müssen. Es hat deswegen Schutzstrategien wie Rückzug, Perfektionismus, Kontrollstreben entwickelt, um nur ein paar davon anzuführen. Kennen wir unser Schattenkind, können wir Probleme lösen, weil wir die Triggerthemen erkennen, die im Unterbewusstsein dahinterstehen.

mehr als 90 Prozent unserer Handlungen unterbewusst

Diese Programme beeinflussen unser Handeln nämlich sehr viel stärker als der Verstand. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Unterbewusstsein zu über 90 Prozent unser Denken und Handeln beeinflusst und steuert. Daher ist Problemen zwischen Eltern und Kindern und Schulthemen in den allermeisten Fällen auch nicht mit der Logik des Verstandes beizukommen.

Haben wir diese Programmierung erkannt, können wir sie uns bewusst machen und selbstverantwortlich verändern, indem wir unserem inneren Kind begegnen und danach in die Position des Erwachsenen wechseln. Wir nehmen unser Schattenkind an, stärken das Erwachsenen-Ich und lösen auf diese Weise viele Probleme und Themen in den Beziehungen zwischen Eltern und Kindern auf. Und dabei geht es natürlich auch um die Schulthemen.

Die Arbeit mit dem inneren Kind ist eine spannende Facette, wenn es darum geht, die Art, wie wir denken zu ergründen. Machen wir uns auf den Weg in diesen Mindset-Prozess einzusteigen, suchen wir nicht mehr länger Veränderungen im Außen, sondern steigen in die Arbeit bei uns selbst ein. Das ist ein sehr hilfreicher Aspekt, wenn es darum geht, Kinder selbstbewusst und erfolgreich durch die Schule zu begleiten.

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