den Übertritt meistern: 4 Faktoren helfen

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Geschafft: Das häufig so genannte Grundschulabitur ist vorbei, die Weichen für die weiterführenden Schulen sind für die Viertklässler gestellt. Jetzt kommt in vielen Familien die bange Frage: Haben wir uns für die richtige Schule, die passende Schulform entschieden? Ist mein Kind dem Sprung in die 5. Klasse gewachsen?

Die meisten Mütter können sich noch nicht vorstellen, dass ihr Viertklässler ab Herbst in die nächste Schulform wechselt. Dass er oder sie selbständig lernt, den neuen Anforderungen gewachsen ist, genug Selbstbewusstsein hat, um sich an der neuen Schule zu beweisen.

Worauf kommt es an?

1. Lernorganisation

Im Gegensatz zur Grundschule wird in den weiterführenden Schulen nicht mehr alles haarklein angesagt und erklärt. „Schreibt euch die Hausaufgaben auf und packt das rote und das grüne Heft für die Deutschübungen ein….“ Ein gewisses Maß an Eigenverantwortung und Selbständigkeit wird vorausgesetzt, die Umstellung fällt vielen Kindern schwer.

Hausaufgaben selbständig erledigen und kontrollieren, Hefteinträge einigermaßen ordentlich und vollständig führen, was lerne ich wann und wie oft, sind da nur einige Themen, die angehende Fünftklässler beschäftigen.

Mütter wissen dann nicht mehr so richtig, was sie kontrollieren oder anschauen sollen, wie viel Vertrauen sie geben können. „Nicht dass das am Ende alles nicht klappt, da muss ich schon schauen“, höre ich immer wieder. Das steht dann dem Prinzip der Eigenverantwortung entgegen und frustriert die Schülerinnen und Schüler.

2. Neue Fächer, neue Themen

Auch fachlich gibt es Herausforderungen. Rechtschreibung, Aufsatz, Textaufgaben, Einmaleins – viele Dinge werden größtenteils vorausgesetzt und damit die Umstellung nicht zusätzlich erschwert wird, sollten diese auch sitzen. Das spart Zeit und Energie und verhindert, dass zusätzlich zum neuen Stoff noch alte Themen in der 5. Klasse wiederholt werden müssen.

3. Persönlichkeit

Neue Fächer, neue Lehrer, neue Mitschüler. Ein längerer Schulweg, mehr Unterrichtszeit. Da kommt auch auf die Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein der Kinder einiges an Herausforderungen zu, mit denen sie naturgemäß unterschiedlich umgehen.

Sich frühzeitig mit den Themen beschäftigen, hilft bei der Vorbereitung des Übertritts. Kleinere und größere Herausforderungen, dürfen sich die Kinder schon den Sommer über stellen. Neue Dinge ausprobieren, eine neue Sportart, eine Beschäftigung, ein Verein hilft den Viertklässlern die eigene Komfortzone zu erweitern.

Warum nicht ein kleines oder größeres Projekt starten, in dem das Kind ein neues Thema mal selbständig ausprobieren kann, bei dem es etwas Neues lernt und wächst? Je mehr Flexibilität und Offenheit für Neues die Kinder schon im Vorfeld erleben, desto leichter fallen ihnen die anstehenden Veränderungen.

Sicherheit und Selbstbewusstsein zu vermitteln steht dabei im Vordergrund. Keine unrealistischen Ziele, die am Ende frustrieren oder demotivieren, das wäre kontraproduktiv. Ausdauer und Motivation werden so ebenfalls gefördert.

4. Motivation

Je mehr Eigenverantwortung, je mehr Selbständigkeit die Kinder im Laufe der Zeit entwickeln, desto wichtiger wird auch der Faktor Motivation. Wichtiger als Talent sind nach Untersuchungen in der modernen Psychologie Ausdauer, Leidenschaft und Durchhaltevermögen für ein erfolgreiches Leben, eine erfolgreiche Schulzeit.

Dafür ist es wichtig, dass Kinder von Beginn an immer wieder kleinere Herausforderungen meistern, Steigerungen akzeptieren und dabei lernen nicht aufzugeben. Weitermachen nach einem Misserfolg, nach einer schlechten Note: Vielen Kindern fällt dies extrem schwer.

Dabei ist der Umgang mit Niederlagen ein Schlüsselfaktor: Wie geht ein Kind damit um? Sieht es Fehler als Teil des Lernens und überlegt, wie es beim nächsten Mal besser werden kann oder fühlt es sich schlecht, gelähmt und persönlich getroffen? Ist es der Meinung, dass jeder neue Fähigkeiten entwickeln kann oder glaubt es, dass man gut oder schlecht ist und daran nichts ändern kann?

Viele Eltern wollen ihren Kindern Niederlagen ersparen, nehmen den Druck aus und fordern wenig oder gar keine Anstrengung ein. Fördern ihre Sprösslinge, so gut es ihnen möglich ist. Die Folge: Anstrengung ist eigentlich gar nicht mehr von Nöten. Leidenschaft und Ausdauer bleiben auf der Strecke.

Soll der Übertritt für alle stressfrei gelingen, bedarf es vor allem Sicherheit und Vertrauen. Und einen guten Umgang mit all den Begleiterscheinungen, die dieser neue Lebensabschnitt mit sich bringt.

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2 Antworten

  1. Hallo…Ich bin Mama einer Viertklaesserin und hab sie die ganze Zeit durchgeboxt…Ihr faellt vieles nicht leicht und nimmt vom Unterricht nicht viel mit…Niedrige Frustrationsgrenze fuehrt zu Wut und Provukation und auch aggresivem Verhalten…Ich sag ganz oft,dass.ich gespannt bin,wie sie das naechstes Jahr alles auf der Realschule meistern soll…Sachaufgaben und Lesetexte und logisches Denken fallen ihr sehr schwer…Da sie sie nicht kapiert ist das alles doof…Wie kann ich sie da unterstuetzen,dass sie mehr Lust aufs Lesen und Textverstaendnis bekommt???Sich auch mal in Sachen reinfuxt und nicht gleich schreit,kann ich nicht…In Sachen ausserhalb der Schule.hat sie oft Motivation,sich durchzubeisen,auch wenns mal anstregend ist…Vielen herzlichen Dank

    Michaela Neumann

    1. Michaela, danke für deine offenen Worte. Wie dir geht es vielen Mamas. Wie ist es mit den Faktoren, die ich hier anspreche? Habt ihr die schon zusammen angeschaut? Probiere mal eine Sache aus. Oder steht da die Wut im Wege? Dann solltet ihr euch Hilfe holen, bevor es eskaliert. Ich schreibe dir.

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