Heute ist Valentinstag. Zeit mal an die Liebe zu denken. Aber jetzt mal nicht an die Liebe zu jemand anderem wie deinem Partner deinen Kindern. Wie steht es denn um die Liebe zu dir selbst?

Du kennst die Sprüche „Selbstliebe ist Dein stärkstes Lebensprogramm“ und „Selbstliebe ist DIE Basis für Deine Familie, deinen Erfolg und Deine Lebensfreude“. Und nickst vielleicht jetzt im Ich-weiß-Modus.

Die Zitate bringen es auf den Punkt: Ohne echte, wirkliche Selbstliebe läuft nichts so wirklich rund im Außen, in der Familie und mit den Kindern, im Job und überall.

Ich sage dir noch was Wichtiges zum Thema: „Selbstliebe ist bedingungslos.“ Die wenigsten erwachsenen Menschen wurden als Kinder geliebt um ihrer selbst willen.

Die meisten Menschen haben gelernt, dass zwischen der Liebe ihrer Eltern und ihnen als Kind Bedingungen standen und Erwartungen. Unüberhörbar, auch wenn sie sehr oft nonverbal ausgedrückt wurden.

Lob gab es für gute Noten, fürs Bravsein, für die lieben Mädchens, für den klugen Jungs, fürs Anstrengen. Ausbrüche wurden bestraft mit missbilligenden Blicken, mit Schimpfen, mit Nichtbeachten, Vorwürfen.

Du hast als Kind schnell gelernt, was ok an Dir ist und was nicht. Du hast begonnen zu glauben, dass Du bestimmte Anteile, Gefühle und Bedürfnisse in Dir lieber nicht auslebst. Und weil du es nicht anders kennst, hast du einen Teil davon auch an deine eigenen Kinder so mitgegeben.

Wir saßen gerade gestern beim Italiener in einer Runde und ein paar Mamas sagten irgendwann: „Mit dem, was ich heute weiß, würde ich in der Erziehung schon einiges anders machen. Wäre nicht so streng und liebevoller.“

Die Angst vor Ablehnung, Ausgrenzung und Liebesentzug macht Kinder gefügig, machte Dich gefügig und du hast die Prägung einfach übernommen und lebst es weiter.

Das, wofür Du als Kind kritisiert wurdest, lehnst Du (unbewusst) noch immer in Dir ab. Mit ganz bestimmten Anteilen – vielleicht Deiner Wut, Deinem Temperament, Deiner Verträumtheit, Deiner Feinsinnigkeit, Deinem Lautsein – haderst Du noch immer. Und wenn dein Kind sich heute so verhält, regst du dich auf, weil du gelernt hast, dass es nicht o.k. ist, wenn DU so bist.

Vielleicht glaubst du, Selbstliebe ist nicht so wichtig. Aber unbewusst lebst Du in Dir noch viele, viele Neins, weil du sie nicht erkennst. Diese Neins schaffen Probleme, ja verstärken Probleme.

Diese Neins treiben Dich: Du strengst Dich an, machst es (wie früher) allen recht, willst noch immer die Beste sein, nimmst Dir Fehler so sehr übel, rennst Deiner Perfektion hinterher, schmeißt hin statt dranzubleiben, hast Angst vor Ablehnung.

Diese Neins in Dir brauchen nichts dringlicher als Dein JA, Dein Stehenbleiben und Hinschauen.

Denn ein JA bedeutet, dass Du Dich so annimmst, wie Du bist und vor allem genau dann, wenn Du zu vielem in Dir NEIN schreien willst. Und dann den nächsten Schritt weitergehst und veränderst.

Dieses JA zu DIR❤️ ist Selbstliebe.

 

Du erkennst die tiefen Zusammenhänge aus familiären Prägungen, gesellschaftlichen Begrenzungen und Deinem aktuellen Leben. Du lernst, wie Du Dich – Schritt für Schritt – lösen kannst von all den übernommenen, einschränkenden Überzeugungen und Glaubenssätzen. Du bekommst wertvolle, umsetzbare Impulse, wie Du entschlossen aussteigst aus dem Drama.

Möchtest du Schulstress reduzieren?

Willst Du raus aus dem Hausaufgabenchaos? Ein fröhliches Kind mit entspannter Mutter statt täglichem Streit? Trage Dich in meine E-Mail Liste ein. Du erhältst Tipps und Strategien rund um das Thema Lernen und Hausaufgaben etwa zwei Mal pro Monat..

Kein Spam, versprochen. Deine Daten sind bei mir sicher. Und Du kannst Dich jederzeit wieder austragen.

You have Successfully Subscribed!