Bauchweh, Kopfschmerzen, unerklärbare Lustlosigkeit – dies können Alarmzeichen dafür sein, dass in der Schule etwas nicht stimmt. Das kann ganz banale Gründe haben, zum Beispiel klagen viele Eltern darüber, dass ihre Kinder in der Grundschule nicht ausreichend auf die weiterführenden Schulen vorbereitet werden. Denn so ein Schulwechsel bringt viele Veränderungen mit sich, die nicht immer ganz einfach für die neuen „Großen“ sind:

  • Die Kinder kommen in eine neue Umgebung, mit meist fremden Menschen.
  • Die Schultage werden deutlich länger, insgesamt gibt es viel mehr Wochenstunden.
  • Neue Unterrichtsfächer werden eingeführt.
  • Unterrichtstempo und Leistungsniveau erhöhen sich, vor allem weil sich die Lehrer an den weiterführenden Schulen nicht immer so ganz auf die Fünftklässler einstellen können.

Diese Umstellung kann anfangs sehr überraschend und anstrengend sein. Stress sammelt sich an und äußert sich letztlich in der Angst, in die Schule zu gehen. Dieses negative Gefühl führt dann dazu, dass Kinder den Auslöser vermeiden wollen und sich schon weigern, morgens überhaupt aufzustehen. Wer dies vermeiden will, kann sein Kind stärken und ihm geeignete Lernstrategien an die Hand geben oder es beim Übertritt durch Lerncoaching professionell begleiten lassen, um so den Spaß an der Schule beizubehalten. Wie das funktioniert können wir gerne im kostenlosen Klarheitsgespräch klären. Termine findest du hier.

Andere, die das nicht so klar artikulieren wollen oder können, haben oft Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Lernblockaden. Darüber hinaus können Schlaflosigkeit und Aggressivität den gesamten Alltag des Kindes belasten.

Was können Eltern tun?

  • Sprich mit Deinem Kind über den Schulalltag. Stelle Fragen wie: „Wie ist es für dich in der Schule? Wie gefällt es dir dort?“ Versuche, die Angst vor der Schule zu verstehen. Kinder, die unter Schulangst leiden, brauchen jetzt nichts dringender als Eltern, denen sie von ihren Sorgen erzählen können und von denen sie ernst genommen werden. Sätze wie „Das wird schon!“ sind da völlig kontraproduktiv und können dazu führen, dass die Kinder ihren Kummer nicht mehr erzählen.
  • Geh mit gutem Beispiel voran. Erzähle Deinem Kind von Situationen, in denen Du Dich zunächst nicht wohlgefühlt hast– und vor allem auch, wie sich das Ganze weiterentwickelt hat (natürlich zum Positiven) und was Du selbst gegen diese Angst, in die Schule zu gehen, getan hast. Dadurch bleibst du mit Deinem Kind auf Augenhöhe und zeigen Verständnis.
  • Dramatisiere die Situation auch nicht und verwende keine Sätze wie: „Wie schrecklich das sein muss!“ Das verstärkt die Angst nur.
  • Zeige Emotionen, nimm Dein Kind in den Arm und lass es auch spüren, dass Du für Dein Kind da bist.
  • Geschichten mit Figuren in einer ähnlichen Lage können Kinder motivieren, sich in der Wirklichkeit ebenfalls ihren Ängsten zu stellen. Es gibt viele gute Kinderbücher zu Themen wie Mobbing, Schulangst und ähnlichem.
  • Versuche den Kontakt zu Freunden aus der Grundschule aufrecht zu halten. Sie befinden sich in der gleichen Situation und haben möglicherweise schöne Ereignisse in ihrer Schule erlebt, von denen sie erzählen können – das motiviert und muntert auf.
  • Bewegungin Kombination mit gesunder Ernährung sorgt dafür, dass Kinder  sich verausgaben und besser schlafen, sie fühlen sich wohler und stärker. Die Angriffsfläche für Ängste wird reduziert.
  • Unterstütze die Hobbies und außerschulische Aktivitäten. Hat es Spaß in seiner Freizeit, löst dies die Anspannung nach der Schule. Und versuche in der Schule schöne Erlebnisse zu schaffen, indem Dein Kind an Arbeitsgemeinschaften teilnimmt, die ihm Spaß machen.
  • Jedes Kind hat seine ganz besonderen Stärken. Eine tolle Voraussetzung, um Kindern Mut zu machen und ihr Selbstbewusstsein zu fördern.
  • Entdecke die neuen Fächer zusammen mit Deinem Kind und überlegt, was man damit alles machen kann. Das motiviert! Gut gewappnet haben Schüler weniger Angst, zu versagen.
  • Sollte es Probleme mit Lehrern geben, suche unbedingt sofort das Gespräch, stelle Fragen und warte nicht ab. Sehr oft sind Kinder sehr empfindlich und interpretieren Verhalten von Lehrern ganz anders als es gemeint ist.
  • Wird das Kind in der Schule gemobbt, solltest Du wirklich aktiv werden, das Gespräch mit der Schule suchen und das Selbstbewusstsein des Kindes aufbauen.  Falls Du das Gefühl hast, dass sich die Angst vor der Schule nicht legt, kann auch ein Coaching weiterhelfen. Hier lernen die Kinder ihre Angst kennen: Woher kommt sie? Wie äußert sie sich? Wie halt ich sie aus und wie kann ich sie loslassen? Hierzu sollte ein ausführliches Gespräch stattfinden, für das Du Dich gerne unter https://petratrautwein.youcanbook.me kostenlos anmelden kannst.

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